Und wieder ging es ins Baltikum…

08. November 2019:
Die Fähre Kiel-Klaipeda ist gebucht. Im Sommer 2020 sind wir wieder in Estland unterwegs. Wie jedes Jahr werden wir anschliessend wieder hier darüber berichten.

Update 08.06.2020:
Wer hätte das gedacht im letzten Oktober, als wir die Fähre für diesen Sommer gebucht haben, dass es mal unsicher sein würde, ob wir überhaupt reisen dürfen.
Nun ist es tatsächlich so. Wir haben jetzt wochenlang gezittert, was im Sommer wird…
Stand heute ist es offiziell: wenn die Corona-Fallzahlen weiter so niedrig bleiben, dürfen wir reisen! 🙂  🙂  🙂
Somit steht unserer diesjährigen Estlandreise hoffentlich nun nichts mehr im Wege. Es wird sicherlich eine völlig andere Reise als sonst – alle Folkmusikfestivals wurden abgesagt und die Besuche/Kontakte werden anders sein… Trotz alledem freuen wir uns riesig!!!

Wir werden dann hier berichten…

Update 02. Oktober 2020

So, nun ist der kleine Film unseres besonderen Sommers auf Saaremaa 2020 fertig.

Es war eine ganz besondere Zeit, dieser Sommer 2020 auf Saaremaa. Nach langem Zittern, ob wir in Corona-Zeiten überhaupt fahren können bis zu der Frage, wie es dieses Jahr wohl sein wird auf Saaremaa?

Schon die Hinfahrt mit der Fähre verlief vollkommen entspannt, keine Maskenpflicht und entspannte Menschen. Einige auch etwas rücksichtslos mit Nichteinhaltung des Abstands, aber es gab immer genügend Möglichkeiten, auszuweichen und sich zurückzuziehen…

Ankunft in Litauen ohne Kontrolle, erste Übernachtung wie im letzten Jahr bei CP ‚Sunny nights‘ auf dem Weg nach Lettland. Wenig los. Am nächsten Tag Weiterfahrt nach Eesti. Erster Zwischenstop in Pärnu. Abholen meiner e-residency-Kaart. Jetzt bin ich zumindest e-resident von Eesti – ein tolles Gefühl!

Nach einer weiteren Übernachtung auf dem estnischen Festland bei Freunden Weiterfahrt nach Saaremaa. Erster Zwischenstop, der Auriga. Sofort in den ‚Ehtne Saare‘-Laden und in den Rimi. Gut eingedeckt mit Lebensmitteln Weiterfahrt nach Tehumardi. Wir haben uns riesig gefreut, alle wiederzusehen!!! Und dann haben wir erstmal paar Tage ‚abgehangen‘, haben Fahrradtouren nach Möldri und anderswohin gemacht, viel geschlafen, gut gegessen…

Ein paar Tage später fegte ein heftiger Sturm über die Insel – Klimawandel lässt grüßen!!!

Am nächsten Tag fand dann extra verschoben ein ‚Ehtne Saare‘-Turg ( = Markt) in Kuressaare statt. Auch Birgit Kutzera von ‚Mustjala Mustard‘ war dort mit ihren Produkten vertreten. Wir deckten uns erstmal mit ein paar Sorten Senf von Birgit, Karulaugu-Pesto (= Bärlauchpesto) vom Orbu-Talu aus Leedri, Fisch, Erdbeeren, u.a. Leckereien von der Insel ein.

Mit Birgit verabredeten wir uns zum Eröffnungskonzert des Mustjala Musikfestivals in Ninase in einem ehemaligen Raketenabschusskessel der damaligen sowjetischen Besatzer – jetzt von der Natur zurückerobert. Ein surrealer Konzertort und ein fantastisches Konzert! Ein tolles Erlebnis. Wir waren sicher nicht zum letzten Mal dort!

Aufgrund von Corona waren ja alle Musikfestivals, die wir sonst immer besuchen, abgesagt. Aber die EstInnen wären nicht die EstInnen, wenn sie nicht trotzdem einiges möglich machen würden. Da auch die bekannten und beliebten Ooperipäevad ausfallen mussten, gab es als Ersatz ein ‚Ooperipiknik‘ im Innenhof der Burg in Kuressaare, an dem Felix zusammen mit Birgit und Andreas und weiteren Bekannten teilnahm. Er fuhr mit dem Fahrrad am Abend hin und dann in der Nacht zurück. Ein gelungener Ausflug!

Überhaupt stand unser diesjähriger Sommer, den wir überwiegend auf unserem Grundstück verbracht haben mitten in der Natur und mit aussergewöhnlichen Naturerlebnissen (Seeadler, Elche, ein Fuchs) auch im Zeichen von Treffen mit FreundInnen auf der Insel und gemeinsamen Besuchen in den verschiedenen Lokalitäten der Insel… So waren wir wieder im ‚Good Mood Food‚ – sogar zu einem ‚Hommiku-brunchi‘ (= Frühstücksbrunch) mit Ginverkostung, im ‚Söögi Maja‚ in Lümanda und im ‚Ranna Villa‚. Und zum ersten Mal waren wir im Gutshaus von Loona essen – unsere Neuentdeckung dieses Jahres.

Zwischendrin genossen wir immer wieder die Ruhe und Abgeschiedenheit unseres Grundstücks am Meer. Davon handelt auch das Video…

Nach sechs Wochen auf der Insel, fuhren wir schweren Herzens zurück nach Deutschland – zu einer Zeit, wo die Einreise nach Eesti für Deutsche dank der hohen deutschen Coronazahlen schon wieder nur mit Quarantäne funktionierte. Was für ein verrücktes Jahr!!!

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